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Vorbereitung Gesellenprüfung

 

Mein Name ist Stanley, bin Auszubildender Anlagenmechaniker und in diesem Beitrag erzähle ich über meine Vorbereitung zur Gesellenprüfung, die nächstes Jahr im Frühjahr stattfindet.

 

Da man in der Regel für die Prüfung 6 ½ Stunden Zeit hat, übe ich, schnell und präzise zu arbeiten. Zudem lerne ich, was für Techniken und ''Tricks'' es gibt, um sich viel Zeit zu sparen. Pläne lesen ist eine der Sachen, die essenziell sind, um in der Prüfung überhaupt voran zu kommen. Deshalb lerne ich, wie man effizient und schnell über einen Plan schaut. Was fällt direkt ins Auge? Fehlen Maße, die man gegebenenfalls selbst ausrechnen muss? Was sind die Kontrollmaße? Etc.

 

Zum Stichpunkt „präzise“, ist es wichtig, dass man millimetergenau beim Anreißen und Körnen von Blechen und Flachstahl ist, um so genau wie möglich die Sachen zu schneiden und biegen zu können. Dieser Punkt ist so wichtig, weil gewisse Maße einen sogenannten engen „Toleranzbereich“ haben, die eingehalten werden müssen, um die volle Punktzahl zu bekommen. Deswegen haben wir zudem auch noch Übungen im Thema Stahlrohrbiegen erhalten. Einmal indem wir das Rohr mit dem Autogenschweißbrenner gleichmäßig erwärmten und das Rohr auf den Winkel gebogen haben. Und zum anderen durch das Ausrechnen von einem bestimmten Maß des Rohres, das wir dann ohne Erwärmen mit einer „Biegematritze“ zurechtgebogen haben.

 

Sehr oft kommen in der Prüfung kleinere Aufgaben wie Löten dran. An sich ist Löten nicht schwierig, aber man sollte auch das üben. Dieser Teil ist einfach und man kann leicht volle Punktzahl erreichen, deswegen üben wir auch das in der Prüfungsvorbereitung.

Auch wenn das Prüfungsstück offensichtlich keinen Verwendungszweck in einer relevanten Gas- oder Wasserleitung hat, sondern nur zum Überprüfen der Fähigkeiten des Prüflings, sollte man am Prüfstück sehen, dass es gut an Verschraubungen, Manometer etc. verdichtet wurde. Meist wird dies mit Dichtungshanf oder Teflon gemacht. Deswegen sollte man auch diesen Aspekt nicht außer Acht lassen, sondern sicher sein, dass man bspw. fachlich richtig eingehanft hat.

 

Zum Thema Bewertung des Prüfstücks ist es wirklich wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Am Ende der Prüfung hat man ein Blatt, auf dem die schon genannten Kontrollmaße stehen. Auch wenn das Maß außerhalb des Toleranzbereiches ist, sollte man das Maß angeben, das man wirklich hat und sich nicht selbst anlügen und somit auch falsch bewerten. Auch wenn das Maß nicht dem Kontrollmaß entspricht, bekommt man trotzdem Punkte dafür, dass man ehrlich war, denn so sehen die Prüfer, dass du bei dem Bewerten nicht versucht hast zu „Lügen“, sondern nachgemessen hast, ob dein Maß stimmt bzw. nicht stimmt.

 

Einer der wichtigsten Aspekte in der Prüfung ist das Schweißen, da offensichtlich Schweißen von Leitungen die häufigste Technik ist, um Rohre zu verbinden. Deswegen kommt das Schweißen auch immer in der Prüfung dran.

Aus diesem Grund legen wir bei der Prüfungsvorbereitung viel Wert auf die verschiedenen Schweißverfahren. Vor allem WIG, Autogen und E-Handschweißverfahren sind die, die man am meisten in der Prüfung braucht. Zu beachten gilt immer, dass man mit Sorgfalt und Bedacht arbeitet. Es dürfen zudem keine Luftblasen in die Schweißnaht kommen, da die Leitung undicht werden könnte. Das passiert z. B., wenn das Werkstück an der Schweißnaht nicht sauber ist.

 

Das Einstellen des Schweißgeräts ist das A und O. Durch diesen Punkt kommen sehr oft Fehler zu Stande und auch das üben wir regelmäßig. Schweißen ist ohne Übung sehr schwer auszuführen und das ist wahrscheinlich auch eine der Gründe, warum so viel Zeit in der Prüfung verloren geht.

 

Als letzter Punkt ist wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht hektisch zu werden, wenn mal was nicht nach Plan läuft. Am Ende hilft dies Fehler zu vermeiden und nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

 

Kontakt:

Christian von Ramin
Ausbilder Anlagentechnik
Christian.vonRamin@jkurz.de
+49 (0) 7967 9002 73

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